Damit hier auch jeder weiss, wer eigentlich der Typ ist, der sich hier im Internet verewigen will, werde ich mal etwas über mich erzählen.

Ich bin Mario, oder einfach kurz MaYo. Diesen einprägsamen Kosenamen habe ich vor allem meiner einstigen Lehrerin im Biologie Leistungskurs, Frau Kreisel, zu verdanken.

Als Langzeitstudent im noch studiengebührenfreien Lübeck vertrötel ich meine Zeit an der Uni. Ganz nebenbei arbeite ich als Programmierer in Hamburg beim besten Preisvergleich der Welt.

Meine wenige Freizeit gehört den schönen Künsten und meiner Leidenschaft für den Fussball. Als erfolgloser Mittelstürmer des FC Gummiplatz jage ich dem grossen Erfolg hinterher.

MaYo

Der Name MaYo steht nicht nur auf dem Rücken meines Trikots, das ich für den FC Gummiplatz vollschwitze, sondern ist auch eine Art zweiter Rufname von mir geworden. Interessanterweise gibt es eine ganze Menge anderer Menschen, Orte und Institutionen, die irgendwie mit diesem Namen verbandelt sind:

  • County Mayo: Hierbei handelt es sich um eine Grafschaft im Nordwesten Irlands. Mit Heinrich Böll hat ein berühmter Deutscher hier seine Duftmarke hinterlassen.
  • MAYO Feinkost: Ein Lübecker Unternehmen, dass sich ganz den kalorienreichen Genüssen verschrieben hat. Auch hierher könnte also irgendwie mein Spitzname kommen.
  • Mayo Clinic: Ein renommierte Organisation, die in den USA diverse Kliniken und Forschungseinrichtungen betreibt. Wieso sich einst auch ausgerechnet Bono dort behandeln liess, ist nicht weiter bekannt.
  • Village of Mayo: Eine Siedlung am Yukon, benannt nach dem Zirkusartisten Alfred H. Mayo, der dort einst als Goldsucher sein Glück suchte.
  • O.J. Mayo: Guard bei den Memphis Grizzlies in der NBA.

30. April 1979

Am 30. April 1979 wurde ich als erstes Kind meiner Eltern geboren. Die Welt befand sich damals in einer schwierigen Lage und man wartete schlicht auf die Ankunft eines Messias. Das Time Magazins des 30. April meines Geburtsjahres war denn auch so voller Horrormeldungen, dass man gar den Berufskomiker Woody Allen auf dem Titel abbilden musste.

Auch der Spiegel hat sich an diesem Tag auf dem Titel den schönen Künsten verschrieben. Ausgerechnet Schlöndorfs Verfilmung des Romans “Die Blechtrommel” vom Wahl-Lübecker Günter Grass ist Aufmacher des Magazins. Im Innern finden sich aber unter anderem auch ein Artikel zu schlüpfrigen Themen wie “Wind in Tuntenwohnungen” oder “Maximum an Lust: Auch dem jüngsten Buch des Sexforscher-Ehepaares Masters ist der Bestseller-Erfolg sicher. Wichtigste Erkenntnis: Gleichgeschlechtliche Partner haben mehr Spaß im Bett als Hetero-Paare.

1979 war nicht nur das Jahr in dem Borussia Mönchengladbach zum zweiten Male nach 1975 den UEFA Cup gewann, sondern schien in der Kunst einen so bleibenden Eindruck hinterlassen zu haben, dass später die Smashing Pumpkins diesem Jahr ein Lied und Christian Kracht gar einen ganzen Roman widmeten.

Fussball

In Sachen Fussball liegen meine Sympathien ganz im grün-weissen Bereich. Neben dem VfB Lübeck ist Werden Bremen meine zweite grosse Liebe. Wann immer es Zeit, Körper und Geist erlauben, ziehe ich auch selbst gern mal die Fussballschuhe an und kicke für die Allstar-Truppe vom FC Gummiplatz.

Das Treffen mit meinem Idol Uwe Seeler gehört sicherlich zu den fussballerischen Höhepunkten meines Lebens.

Im übrigen ist der 19. Januar mein Namenstag.

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